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Ausstellungen

Folgende Ausstellungen wurden angemeldet:

NextGen PPC-Amiga Sam 440 EP Light

Commodore bot von 1985 bis 1994 verschiedene Amiga-Modelle an. Dieser Rechner Sam 440 EP stammt aus der Post-Commodore-Ära, genau wie das Betriebssystem Amiga OS 4.1. Sowohl das Betriebssystem als auch die Hardware dafür wird immer noch weiter entwickelt. Der Aussteller kann Ihnen zeigen, wie er diesen PPC-Amiga in seinem Computeralltag nutzt. Michael Rößler, Stand 1


C64 mit Modulen und StereoINsid, Minimig und Plus4

Am C64 werden heutige Massenspeicher vorgestellt: SD2IEC, MMC-Replay, 1541Ultimate, Chameleon, EasyFlash3. Der Minimig ist ein Amiga500 im FPGA. Es werden viele Spiele und die Workbench gezeigt. Der Plus4 ist Commodores Büro- und Spielerechner in Einem. Trotz reduzierter Hardware zeigt er eindrucksvoll, was in ihm steckt. Anfassen und selbst Spielen ausdrücklich erwünscht! Mike Rühlmann, Stand 2


Commodore C64G mit SD2IEC

Ich stelle meinen Commodore C64G mit einem SD2IEC-Floppy-Emulator aus. Ich werde einige Demos und Spiele vorstellen. Ingo Fricke, Stand 3


BCC#9 Demo-Party / C64 Club Berlin

8-Bit-Hardware (C64 hauptsächlich, aber auch andere Computer aus der Zeit und älter). Spiele und Software aus der Epoche können ausprobiert werden. Life-Coding an Emulator und Cross-Assembler. Präsentation der BCC#9 im kommenden Jahr (8-Bit-Demo-Party im Herzen von Neukölln). C64 Club Berlin, Stand 4


Spieleentwicklung für den Commodore 64 mit Hilfe von Cross-Development-Tools (CBM Program Studio, VICE)

Das Entwickeln von Spielen oder Demos auf dem Commodore 64 damals in meiner Jugendzeit – Mitte der 1980er – war aufwendig und nervenaufreibend. Da mussten Tools wie Assembler, Sprite- oder Zeichensatzeditoren auf unterschiedlichen 5 1/4"-Disketten in Discjockey-Manier in quälend langsamer Geschwindigkeit geladen und gestartet werden, nur um dann nach minutenlanger Compilierarbeit des Assemblers ein selbst entworfenes Objekt auf dem flackernden Röhrenmonitor umherflitzen zu sehen. Damals hat es mich nicht gestört – jetzt schon. Und um genau diese Problematik (Zeit und Nerven töten) zu umgehen, begann ich mich Anfang 2012 in das Cross-Entwicklungstool "CBM Prg Studio" für Windows von Arthur Jordison einzuarbeiten. Dieses Programm vereint die oben aufgeführten Tools in eine einzige Entwicklungsumgebung und macht das Programmieren und Testen – in Verbindung mit dem Emulator VICE – zu einer bequemen und effizienten Angelegenheit. Mein Spiel "Phase Out", das ich für die RGCD 16k Cartridge Game Development Competition 2013 entwarf, wurde (fast) ausschließlich mit diesem Tool designed und programmiert. Das Spiel ist als digitaler Download unter www.inc-x.de zu finden. Ernst Neubeck, Stand 5


Spieleentwicklung für den Atari 800 XL mit Hilfe von Cross-Development-Tools (Eclipse mit WUDSN IDE)

In den "guten alten Tagen" in den 1980er-Jahren musste man seine eigenen Programme für die 8-Bit-Atari-Computer noch auf demselben Gerät entwickeln. Dies bedeutete – neben der langsamen Ausführungsgeschwindigkeit – dass sowohl die Programmiersprache, der Quellcode und ggf. auch das ausführbare Programm gleichzeitig in den mit 64 Kilobyte sehr begrenzten Hauptspeicher passen mussten. Diese Problematiken kann man heutzutage sehr bequem umgehen: Auf einem Windows-PC oder unter Mac OS existiert eine Cross-Plattform-Entwicklungsumgebung mit Namen Eclipse mit dem WUDSN-Plugin. Hier kann man seine Atari-Assembler-Programme ganz bequem unter Windows (bzw. OS X) schreiben, mit allen Annehmlichkeiten der heutigen Textverarbeitungsprogramme. Mit einem Klick wird der Quellcode assembliert und eine Atari-kompatible Datei erzeugt. Diese Datei kann sofort am PC/Mac per Emulator gestartet werden, oder mittels geeigneter Hardware (z.B. SIO2SD) auf eine physikalische Atari-Diskette kopiert werden. Die Ausstellung zeigt die generellen Möglichkeiten dieser Cross-Entwicklung. Thomas Schulz, der Entwickler des Atari 8Bit-Spieles "Dimo’s Quest" steht für Fragen zur Verfügung und gibt am Samstag einen Vortrag und am Sonntag einen Workshop zu diesem Thema. Thomas Schulz, Stand 6


Der ABBUC stellt sich vor

In unserem Club wird 8-Bit-Technik (ATARI) aus den 80er-Jahren erhalten und seit 29 Jahren genutzt. Viele aktive Mitglieder entwickeln und bauen Zusatzhardware und auch die Softwareentwicklung kommt nicht zu kurz. Wir stellen hier einige Ergebnisse aus den jährlich stattfindenden Hard- und Softwarewettbewerben aus. Natürlich könnt ihr hier auch ein 80er-Jahre-System bewundern, leider ohne den damals üblichen Schwarz-Weiß-Röhrenfernseher. Und wenn der Strom ausfällt, haben wir da noch eine kleine Überraschung. Ralf Springer und Team, Stand 7


Spectrum Profi Club (SPC)

Wir nutzen überwiegend die Varianten des "ZX Spectrum" der britischen Firma Clive Sinclair (1980-87) mit Interfaces und Geräten, die auch von Drittfirmen und Privatpersonen dafür entwickelt wurden. Im Original wurde der Spectrum an TV-Kanal 36 angeschlossen und ein normaler Kassettenrekorder als Massenspeicher benutzt. Die neuste Variante zur Bildausgabe geht über RGB an SCART-TV oder VGA-Monitore. Als Massenspeicher werden jetzt 3,5"-Disketten, CF- und SD-Karten über verschiedene Interfaces benutzt. Anschluss von Druckern ist möglich, aber nur einfarbig, obwohl der Spectrum auf dem Bildschirm Farben ausgeben kann. Norbert Opitz und Ingo Truppel, Stand 8

Link: Spectrum Profi Club (SPC)


Betriebsdatenerfassung mit Robotronrechnern

Es wird ein Rechnersystem aus dem VEB Robotron Elektronik Zella-Mehlis gezeigt, welches zur Erfassung von Betriebsdaten verwendet wurde. Es besteht aus einer Kopfstation und den daran angeschlossenen Betriebdatenterminals. Die Kopfstation ist ein U880(Z80)-basierter 8-Bit-Robotron-Arbeitsplatzrechner (Typ K8915) mit Magnetkartengerät (Typ K6501). Die Betriebsdatenterminals sind robotron K8901 und K8902 mit Zeilendisplay, Folienflachtastatur und Loch- bzw. Magnetkartenleser. Demonstriert wird die Softwareentwicklung für die Terminals, der Download der Programme auf die Zielsysteme, sowie die Programmausführung. Dirk Kahnert, Stand 9


Software-Entwicklung für 8-Bit-Computer in der DDR

In der Ausstellung wird die Original-Entwicklungsumgebung für Anwendersoftware für die KC-85-Computer von Mikroelektronik Mühlhausen gezeigt. Zu dieser Entwicklungsumgebung gehört ein Exidy Sorcerer (nebst Umbau für Cross-Development-Zwecke), ein modifizierter Schwarz-Weiß-Fernseher, ein Drucker sowie Prototypen des Programms "TEXOR", das Mitte der 1980er-Jahre auf dieser Entwicklungsumgebung entstanden ist. Neben zahlreichen zugehörigen Dokumenten, Ausdrucken und Peripherie wird außerdem ein KC-85/3-Computer mit dem laufenden "TEXOR"-Programm ausgestellt werden. Prof. Dr. Horst Völz, Stand 10


Ich bin schon da!

Im Gegensatz zu dem langwierigen Programm-Laden von Kassette vieler alter Rechner habe ich für den KC87/KC85/1/Z9001 sowie den KC compact/CPC6128 EPROM-Disk-Module entwickelt, die ein sofortiges Auswählen eines auf der ROM-Disk vorhandenen Programms und das blitzschnelle Starten ermöglichen. Das sind für den KC87 und kompatible ungefähr 400 Programme/Programiersprachen/Tools und für den KC compact/CPC6128 32 Blöcke à 16KB. Dabei kann durch einen Jumper auf einen zweiten Datensatz umgeschaltet werden. Bei uns sind als Beispiel 16 Blöcke à 16KB mit Tools gefüllt und 16 Blöcke mit Spielen. Weitere Baugruppen komplettieren das zu einem recht komfortablen System. Diese selber entwickelten Baugruppen, für die auch meist die Schaltung von mir entwickelt oder zumindest angepasst wurde, ermöglichen ein schnelles und einfaches Arbeiten mit den aufgeführten alten Computern. Dabei wurde für den KC compact/CPC6128 eine gepufferte Buskarte entwickelt, die sehr viel einfacher im Aufbau als bisherige Lösungen ist. Sie ermöglicht das Zusammenspiel der von mir entwickelten Baugruppen, was ohne Bustreiber unmöglich oder sehr störanfällig wäre. Wegen des geringen Aufwandes konnte auch eine Schnittstelle für einen Eprommer mit auf der Buskarte untergebracht werden, der es im Zusammenhang mit der Eprommer-Karte ermöglicht, neue Module auf den EPROMs unterzubringen. Eine weitere Variante ist der Einsatz von Flash-ROMs, die ohne Eprommer, nur mittels Softwarelösung mit neuem Inhalt versehen werden können. Auch dafür ist ein Modul dabei. Außerdem sind Lösungen für RAM-Erweiterungen und RAM-Disk vorhanden. Weiterhin sind ein zum KC compact-Floppy-Controller von DEPROMA und zum Amstrad CPC6128-Controller kompatibler Floppy-Controller entwickelt worden, der aber den Anschluss von vier Laufwerken ermöglicht. Die Original-Controller erlauben nur den Anschluss von zwei Laufwerken. Das ist wegen dem unüblichen Diskettenformat der Amstrad-Computer CPC6128 mit 3" eine starke Einschränkung. An unserem Controller können Floppys von 3", 3 1/2", 5 1/4" sowie ein Floppy-Emulator angeschlossen werden. Dabei kann die Laufwerksauswahl über einen Kippschalter umgeschaltet werden. Das ermöglicht das Starten eines Programmes von einer kopierten Diskette aus dem Quellaufwerk A sofort nach dem Kopieren, wenn das Ziellaufwerk als Laufwerk A geschaltet wird. Dabei ist die Auswahl, welches Laufwerk vor und nach dem Umschalten das Laufwerk A ist, über Jumper auswählbar. Es kann also ohne Umstecken der Laufwerke jedes Laufwerksformat als Laufwerk A geschaltet sein. Wolfgang Harwardt, Stand 11


KC compact – ein CPC Clone?

Der KC compact aus Mühlhausen wird als Clone des CPC6128 bezeichnet, was annähernd stimmt. Hier werden einige Erweiterungen gezeigt, die am KC compact und auch an seinem westlichen Bruder arbeiten. Die meisten Module wurden von Wolfgang Harwardt neu entwickelt und für beide Rechner nutzbar gemacht, um auch komfortabel daran arbeiten sowie spielen zu können. Silvio Güldner, Stand 12


Relais65

Für eine Rechenmaschine braucht man nicht unbedingt Röhren oder Halbleiter, sie lässt sich auch mit Relais aufbauen. Gezeigt wird ein im Jahre 1965 selbst entworfenes und gebautes 1-Bit-Rechenwerk aus einzelnen Relais und Schrittschaltern, wie man sie früher im Telefonnetz verwendete. Es können damit beliebige Kettenaufgaben mit wechselnder Addition und Subtraktion gelöst werden, wobei alle Zwischenergebnisse im Bereich von 0 bis 15 liegen müssen. Die Eingabe erfolgt über automatisch eingezogene Lochkarten, das Endergebnis wird dezimal in einem elektromechanischen Zählwerk dargestellt. Die gesamte Anlage ist eine echte Einzelanfertigung, die so kein zweites Mal zu finden sein dürfte. Heinz und Helmut Jakob, Stand 13


Tischrechner SPACE AGE

Der SPACE AGE ist ein 4-Bit-Computer mit einem Festprogramm, der die Funktion eines einfachen Taschenrechners bietet. Die Besonderheit: Der SPACE AGE arbeitet ohne einen einzigen integrierten Schaltkreis. Stattdessen besteht er aus ca. 3400 Transistoren, 24000 Dioden und 9 Nixie-Anzeigeröhren. Der offene Aufbau des Rechners erlaubt den ungehinderten Blick auf sein "Innenleben". Ungefähr 1000 LEDs an allen Registern und wichtigen Signalen visualisieren den Rechenprozess. Der SPACE AGE wurde von 2010 bis 2011 im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der TU Berlin in Zusammenarbeit mit der Firma Tigris-Elektronik GmbH entwickelt und gebaut. Henry Westphal (TU Berlin und Tigris-Elektronik GmbH), Stand 14


Portable Computer der 8-Bit-Ära

In der Ausstellung werden verschiedene tragbare Computer der 1980er-Jahre zu sehen sein. Auf einer begrenzten Anzahl von Mikroprozessoren sind bereits ab Ende der 1970er-Jahre Plattformen entstanden, die mobiles Computing versprachen. Die Rechner selbst sind dabei so groß wie Koffer und wogen nicht selten mehr als 10 Kilogramm. Dies änderte sich erst, als LCD-Displays in größerem Maßstab zum Einsatz kamen und dadurch die Konstruktion von "Notebooks" ermöglichten. Neben der Hardware ist aber vor allem die zumeist mitgelieferte und implementierte Software für mobile Anwendungen interessant. Eine ganze Reihe heutiger Textverarbeitungs- und Datenbankanwendungen hat ihren Ursprung in diesen ROM-implementierten Softwarepaketen. Dr. Stefan Höltgen, Stand 15


Polycomputer 880

Der Polycomputer 880 basiert auf dem Mikroprozessor U880, einem Nachbau des legendären Z80 von Zilog. Der Einplatinenrechner wurde vor allem für Bildungszwecke hergestellt. Er ist wie viele ähnliche Geräte über eine Hex-Tastatur in Assembler programmierbar. Als Ausgabe dienen eine Leuchtdioden-Zeile sowie eine Siebensegment-Anzeige. Das 4 Kilobyte große Betriebssystem erlaubt die Ansteuerung eines Kassettenrecorders zur Speicherung von Programmen und Daten. Herr Schmidt, Stand 16


Bildschirmtrix

BTX steht für "Bildschirmtext". Mit BTX ist Deutschland vor etwa 30 Jahren ins Onlinezeitalter aufgebrochen. BTX war ein Onlinedienst, der dem heute noch verfügbaren Videotext sehr ähnlich war. BTX ist schon seit langem Geschichte und sämtliche Server abgeschaltet. Der Aufbau hier ist eine Re-Implementierung von BTX, bei der ein normaler Webserver als BTX-Zentrale dient. Philipp Maier, Stand 17-1


Xerox 820 CP/M-System

Der Xerox 820 ist ein Vertreter der CP/M-Computer. CP/M war ein minimalistisches Betriebsystem für Z80-Computer, das man von Diskette booten musste. Der Xerox 820 hat drei Betriebsarten: Er kann als serielles Terminal, als Bildschirm-Schreibmaschine und als CP/M-Computer betrieben werden. Wie die meisten Computer dieser Klasse hatte auch der Xerox 820 keine Grafikfähigkeiten. Meinen Xerox 820 habe ich mal von einer Firma für Automatisierungstechnik geschenkt bekommen. Bisher bin ich nicht dazu gekommen, die Anlage zu restaurieren. Irgendwann will ich mal ein 8"-Laufwerk an einen PC anschließen und Images von den Disketten erzeugen. Philipp Maier, Stand 17-2


RPN-Taschenrechner von Hewlett-Packard bis Elektronika

Reverse Polish Notation (RPN), deutsch Umgekehrte Polnische Notation (UPN), ist eine Postfix-Notation. RPN ist sehr gut geeignet für stapelbasierte Verarbeitung und benötigt im Vergleich zur Infix-Notation weniger Tastendrücke bei der Eingabe, da keine Klammern gesetzt werden müssen. RPN ist hauptsächlich bekannt von Tisch- und Taschenrechnern von Hewlett-Packard. Doch auch andere Hersteller wie National Semiconductor, Omron oder die sowjetische Firma Elektronika produzierten Taschenrechner mit dieser Eingabelogik. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl solcher Rechner, die natürlich auch ausprobiert werden können. So kann sich jeder selbst überzeugen, dass es nur ein wenig Gewöhnung braucht, um effizient mit RPN-Rechnern arbeiten zu können. Anke Stüber, Stand 18


Drei Generationen HP-Tischrechner: vom Transistor bis zum Mikroprozessor

In der Zeit von 1968 bis 1976 stellte die Firma Hewlett-Packard unter anderem drei funktionell sehr ähnliche Tischrechner für wissenschaftliche Anwendungen vor und spannte dabei den Bogen von Schaltungen mit Einzeltransistoren bis zum Einsatz von Mikroprozessoren. Gezeigt werden der HP9100, HP9810 und HP9815 teilweise in Betrieb und mit Zusatzgeräten. Ein Blick unter die Haube ist selbstverständlich möglich. Thomas Falk, Stand 19


Programming the Gameboy

Der Gameboy ist definitiv Kult, aber er ist eher als portables Spielgerät bekannt, auf dem man überall Tetris zocken kann. Allerdings bietet diese Konsole auch die Möglichkeiten für sehr viel mehr, denn der Gameboy kann relativ leicht mit selbst geschriebenen Programmen versorgt werden. Gezeigt wird sowohl, wie man für den Gameboy Programme entwickeln, als auch direkt auf der dem portablen Spielgerät programmieren kann. Herbert Lange, Stand 20


Macintosh SE/30 – Apples leistungsfähigster 68k-Kompaktmac

Macintosh SE/30 mit Nadeldrucker, CD-Rom, Midi-Interface, RJ45-Netzwerkkarte, 128MB Ram, 9GB Festplatte. Jan Hemme, Stand 21


Oldbits Nippon Computer – aus Japan, für Japan

Computer, Videospiele und Unterhaltungselektronik aus Japan überrollte in den 70er- und 80er-Jahren die Welt, ähnlich wie Waren aus China heutzutage. Japan entwickelte sich zum zweitgrößten Binnenmarkt. 1989 wurden 90% aller in Japan ausgelieferten Computer auch von japanischen Firmen hergestellt. Rechnerserien wie X1 oder X68000 von Sharp, Fujitsus FM-7 / 77 sowie FM Towns, NEC PC-6000 / PC-8000 / PC-8800 8-Bit-Serien oder der Konsolentraum PC-Engine gelangten nur in Japan auf den Markt. Mit einem Marktanteil von mehr als 50% dominierte NEC seit Anfang der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre den Computermarkt in Japan. Ausgestellt werden verschiedene Varianten von Heim- und Personalcomputern (z.B. Sharp X68000, NEC PC-9801, Fujitsu FM Towns …) verschiedener japanischer Hersteller, die nur in Japan vermarktet wurden. Frank Salomon, Stand 22


Der ultimative Benchmark-Wettbewerb

Traditionell können die Aussteller und Besucher des VCF an einem Benchmark-Wettbewerb teilnehmen. Die Teilnahmebedingungen sowie Hilfestellungen bekommen Sie hier am Stand. Weitere Informationen zum Benchmark-Wettbewerb gibt es hier. Carsten Strotmann, Stand 23


Retro-Magazin

Das Retro-Magazin stellt vierteljährlich Themen, Neuigkeiten und Diskussionen zu den Themen historische Computerhardware, Spiele und Kultur vor. Auf ihrem Informationsstand präsentieren die Redakteure des Magazins die letzten Ausgaben, stellen Bücher aus dem CSW-Verlag, in dem das Magazin seit 2006 erscheint, vor und bieten dem Besucher die Möglichkeit, die aktuelle Ausgabe der Retro bei einem "Decathlon"-Turnier zu gewinnen. Redaktion Retro-Magazin, Stand 24


RETURN-Magazin

Das RETURN-Magazin erscheint vier Mal im Jahr und bietet News, Storys und Berichte rund um Heimcomputer und klassische Konsolen. Dabei wird nicht nur die Vergangenheit beleuchtet, sondern auch über Entwicklungen von heute für Geräte von gestern berichtet. Am RETURN-Stand präsentiert der leitende Redakteur des Magazins die letzten Ausgaben und steht für Gespräche rund um die Themenwelt des Heftes zur Verfügung. Außerdem können aktuelle C64-Spiele ausprobiert und aktuelle Werke aus Demoszene bestaunt werden. Milo Mundt, Stand 25


Modems aus der Sammlung des Deutschen Technikmuseums

Aus dem Bereich Netzwerktechnik der Sammlung des Deutschen Technikmuseums zeigen wir Akustikkoppler und Modems aus den 1970er- bis 1990er-Jahren. Eva Kudraß und Jörg Rüsewald (Deutsches Technikmuseum), Stand 26


Das HNF-RetroLab präsentiert: Ein früher Computer-Prototyp auf der Basis des MCS40-Systems von Intel

Das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) ist das weltweit größte Computermuseum und zeigt auf 6000qm Ausstellungsfläche in Paderborn die Geschichte des Computers und der Informationsverarbeitung, die vor 5000 Jahren mit der Erfindung der Schriftzeichen begann und bis ins heutige digitale Internetzeitalter führt. 2013 hat das HNF mit dem RetroLab ein Projekt gestartet, das sich zum Ziel gesetzt hat, ausgewählte ältere Computertechnik wieder in Betrieb zu nehmen und öffentlich vorzuführen. Neben Analogcomputern, elektromechanischen Turingmaschinen, frühen Spielekonsolen und den klassischen Homecomputern aus den 1980er-Jahren besitzt das RetroLab auch einen Prototypen auf Basis des Intel MCS40-Systems (CPU 4040), der Mitte der 1970er-Jahre von Ulrich Klotz als Diplomarbeit entwickelt und gebaut wurde. Auf dem Vintage Computing Festival in Berlin zeigen wir zum ersten Mal öffentlich diesen frühen 4-Bit-Prototyp-Computer und einen Teletype-Fernschreiber als Ein- und Ausgabesystem. Beide Geräte sind betriebsbereit, ausführliche Dokumentationen sind am Stand vorhanden und nicht nur Intel-4040-Experten herzlich willkommen! Heinz Nixdorf MuseumsForum, Stand 27


Rechner, Methoden, Daten

Das im Jahr 2000 gegründete Museum des interdisziplinären Forschungszentrums "Center for Applied Statistics and Economics" umfasst Computer, Rechenmaschinen, Peripheriegeräte und Software, die im Zusammenhang mit der Entwicklung der Statistik und Ökonometrie stehen. Die ausgestellten Geräte zeigen die Wechselwirkung zwischen technischem und wissenschaftlichem Fortschritt. Center for Applied Statistics and Economics (CASE Computer Museum), Stand 28


SGI Indigo² High IMPACT

Das Oldenburger Computer-Museum zeigt eine SGI Indigo² High IMPACT, die als 3D-Arbeitsplatz im Einsatz war. Es wird Live-Modelling in der Software Maya gezeigt. Die Präsentation kann bei einer Tasse Espresso aus einer originalen SGI Espressigo genossen werden. Thiemo Eddiks (Oldenburger Computer-Museum), Stand 29


ISER – Informatik-Sammlung Erlangen

Die ISER ist eine universitäre Sammlung der FAU (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und eine gemeinsame Einrichtung der Informatik und des Rechenzentrums. Ihr Ziel ist es, durch die Präsentation von technischen Meilensteinen die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie darzustellen. Besonders berücksichtigt werden hierbei Objekte mit regionalem Bezug zur Erlanger Informatik, dem RRZE (Regionales RechenZentrum Erlangen) oder dem ehemaligen IMMD (Institut für Mathematische Maschinen und Datenverarbeitung). Einige dieser Objekte werden in der Ausstellung präsentiert. Guido Nockemann, Stand 30


Das CCG präsentiert: DEC, PDP-11, Unix und Blinkenlights

Vorgestellt wird eine PDP-11 in zwei 19"-Racks, bestückt mit Wechselplatten, Bandlaufwerk, Lochstreifenleser und -stanzer, und einem Fernschreiber als Terminal. Auf der PDP-11 läuft das Ur-UNIX "Unix V6", wie im "Lions Book" beschrieben. Des Weiteren wird ein kleines PDP-11/03-System mit einem Mini-Unix "LSX" präsentiert. Darüber hinaus wird die "DECbox", eine Simulation von 11 verschiedenen Computersystemen von DEC (PDP-10, PDP-11, VAX) unter allen möglichen Betriebsystemen (VMS, RT, RSX, RSTS, Unix, Ultrix, TOPS-10), eingebaut in ein handliches VT100-Terminal, gezeigt. Weiterhin wird eine originale "Blinkenlight Console" einer PDP-11, funktionsgetreu angeschlossen an eine PDP-11-Simulation, ausgestellt. Nicht zuletzt wird das riesige Frontpanel einer PDP-10 präsentiert, welches auch durch Mikrocontroller ansteuerbar ist. Thomas Höffken und Jörg Hoppe (Computer Cabinet Göttingen), Stand 31

Link: Computer Cabinet Göttingen (CCG)


Der medienarchäologische Fundus

Im medienarchäologischen Fundus des Fachgebiets Medienwissenschaft werden unterschiedlichste Artefakte gesammelt, die in Forschung und Lehre eingesetzt werden. Darunter befinden sich auch zahlreiche Analog- und Digitalcomputer. Von letzteren werden am Stand eine Auswahl präsentiert und laden zum Experimentieren ein. Zudem wird es für Interessierte zweimal täglich eine Führung durch den Fundus geben. Anmeldungen hierzu bitte am Stand. Ines Liszko, Stand 32


PDP-8/E

Mit der im Jahr 1965 erschienen PDP-8 brachte die Firma DEC den ersten Minicomputer auf den Markt, der sich auch kommerziell durchsetzte, weil er aufgrund seines niedrigen Preises nun kleineren Unternehmen den Einsatz von Computertechnik ermöglichte. Das Modell 8/E erschien 1970 als Tischcomputer und bot Steckplätze für bis zu 20 Einschubkarten. In der Ausstellung ist eine 8/E mitsamt Festplatte und Plotter zu sehen. Philipp Hachtmann, Raum 0.07


Mit gelochten Karten

Lange bevor gigantische Server mit riesigen SAP-Installationen auf Aufgaben der Schwierigkeit "Einzelpreis mal Mehrwertsteuer" losgelassen wurden, bestand automatisierte Datenverarbeitung aus viel Papier und noch mehr Löchern. Mit einem einfachen Sorter konnten dabei die meisten Aufgaben im Bereich Retrieval erledigt werden. Gezeigt wird ein IBM 082 von 1949 im WOPR-Design. Mit einem kleinen Tischgerät der 1970er-Jahre können eigene Erfahrungen in richtiger DV gesammelt werden. Hans Franke, Raum 0.07


HP9845 – Der kommerzielle Start ins Zeitalter der Workstations

Die HP98x5-Serie dominierte über fast fünf Jahre die Szene der extrem leistungsfähigen Desktop-Systeme in Wissenschaft und Ingenieurswesen. Als Vorreiter der Workstation-Ära der 1980er-Jahre bot die 98x5-Serie zwischen 1977 und 1983 eine für die damalige Zeit schier unglaubliche Technologie und Rechenpower für grafik- und rechenintensive Anwendungen wie etwa die Berechnung von Gasdynamik und war der "Liebling" aller Wissenschaftler und Ingenieure dieser Zeit. Und das zu einem Preis von bis zu 100000DM. Viele der heute bekannten Techniken wie Multiprocessing und Hardware-Grafikbeschleunigung wurden erstmalig konsequent und ohne Rücksicht auf Kosten in einem Desktop-System umgesetzt. Die Palette reicht vom HP9835 – dem "Baby"-HP9845 – über den 1977 eingeführten HP9845A, den HP9845B (auf dem von George Lucas Szenen bei dem Dreh von Star Wars simuliert wurden), bis hin zum ersten Farbcomputer von Hewlett-Packard, dem HP9845C, auf dem 1983 die damals beeindruckenden NORAD-Projektionsgrafiken im Hollywood-Blockbuster War Games produziert wurden. Die Systeme verfügen über für die damalige Zeit unglaubliche Hardwareressoucen mit jeweils zwei 16-Bit-Prozessoren, Bit-Slice-Technik und bis zu 1,5MB RAM – und das lange bevor Bill Gates die Aussage "Mehr als 640k wird nie jemand benötigen…" zugesprochen wurde. Die Hardwareausführung zeugt von beeindruckender Qualität, vom Schnellschreiber-Keyboard mit Magnetfeldkontakten bis hin zu einer Darstellungsqualität für Grafik und Zeichen, die beim PC bestenfalls zu VGA-Zeiten wieder erreicht wurde. Hewlett-Packard investierte gegen Ende der 1970er-Jahre seine gesamte Innovationskraft in diese Modelle, die das Ergebnis der Verschmelzung von Bedienungsfreundlichkeit von Tischrechnern (Instant-On) mit der Leistungsfähigkeit von Mini-Computern darstellten. Echtzeit-Entwicklung und -Debugging in einem Mix aus dem damals mächtigsten BASIC-Dialekt (über 140 Statements und 45 Funktionen) und interaktivem 9845-Assembler gestattete die effiziente Entwicklung von Anwendungen, die das Potential der Systeme vollständig ausreizten. Die Softwarepalette beinhaltet von der Datenbank bis zum bekannten "Adventure"-Spiel von Crowther & Woods Hunderte von Programmen für alle Anwendungsbereiche, einschließlich einer Community-Sammlung zum Austausch kostenloser Eigenentwicklungen. Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Vertreter der HP9845-Modellpalette mit Peripherie und gestattet Einblicke in das Innenleben der Systeme. Soweit dies der jeweilige Zustand der Rechner erlaubt, werden auch Live-Demos gezeigt, die die Rechner in typischen Anwendungsbereichen in Aktion zeigen, wie etwa die einmalige 9845C-Demo (einschließlich 3D-Grafiken!) oder eine Space-Invaders-Portierung (komplett in HP-BASIC!). Ansgar Kückes, Raum 0.07


Standplan

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