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Ausstellungen

Die Anmeldung zur Teilnahme am VCFB 2017 ist jetzt eröffnet. Das Thema der diesjährigen Sonderausstellung ist "Computerclubs".

Folgende Ausstellungen wurden bisher angemeldet:

Von Moppeln, Profis und Kleincomputern – Selbstbauprojekte aus den 1970er- und 1980er-Jahren

Wenn heute jemand sagt "Ich baue mir einen Computer", meint er in der Regel das Zusammenstecken fertiger Karten und Boards und das anschließende Installieren der passenden Treiber und Software. In den 1970er- und 1980er-Jahren durfte man "Computer bauen" noch wörtlich nehmen. Die Platinen mussten selbst geätzt, Bauteile beschafft und eingelötet werden. Hatte man entsprechend sorgfältig gearbeitet und die entstandenen Baugruppen überstanden erste Tests ohne Rauchwölkchen, ging es ans Konfigurieren. Derartige Projekte gab es in Computerzeitschriften, aber auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk strahlte (meist im Rahmen des Schulfunks) entsprechendes Sendungen aus. Die Ausstellung zeigt exemplarisch einige dieser Systeme, z.B. den MOPPEL, den PROFI-80 sowie eins der bekanntesten Projekte dieser Art – den NDR-Kleincomputer. Neben der Hardware gibt es auch Literatur und Dokumentation zu sehen. Joachim Schwanter (Gesellschaft für historische Rechenanlagen e.V. – Computermuseum München)


Die Motivation, ein Terminal auszustellen – Das robotron K8911

Die Ausstellung präsentiert das robotron-Bildschirmterminal K8911 mit seinen Funktionen und versucht, dieses trotz Nichtverfügbarkeit der originalen Zentraleinheit im nahezu authentischen Einsatz zu zeigen. Der Besucher erfährt etwas über den Aufbau und die Funktionalität des Geräts sowie dessen Varianten. Auch lassen sich die Änderungen, die das Gerät mit seiner Weiterentwicklung erfahren hat, gut aufzeigen. Dirk Kahnert


Sonderausstellung Computerclubs

Der Beginn des Mikrocomputer-Zeitalters ist eng verbunden mit privaten Computerclubs, in denen die neuen Geräte nicht nur vorgestellt und programmiert wurden, sondern sogar eigene Entwicklungen das Licht der Welt erblickten. Und auch während der Homecomputer-Zeit haben solche Clubs die User bei ihrem Hobby unterstützt. In vielen Ländern gab es für beinahe jede Computerplattform mindestens einen Club mit Zeitschrift, Mailorder-Shop und Szene-Treffs. Computerclubs bildeten das soziale Netz zwischen den Computeranwendern – und das ist auch heute noch so. Für viele der damaligen Plattformen gibt es immer noch aktive Clubs (Atari, Commodore, Texas Instruments, …) und Sammler historischer Computer schließen sich in bundesweit organisierten Vereinen zusammen. Das VCFB widmet in diesem Jahr den Computerclubs seine Sonderausstellung und lädt neben regionalen und kleinen Userclubs die Classic Computing, das Jahrestreffen des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V., als Sonderaussteller nach Berlin ein.

Spectrum Profi Club (SPC)

Wir nutzen Varianten des ZX Spectrum der britischen Firma Clive Sinclair Research (1980–1987) mit Interfaces und Geräten, die auch von Drittfirmen und Privatpersonen dafür entwickelt wurden. Ursprünglich wurde der ZX Spectrum an TV über UHF-Kanal 36 angeschlossen und ein normaler Kassettenrekorder als Massenspeicher benutzt. Die neueste Variante zur verbesserten Bildausgabe geht über RGB an SCART-TV oder VGA-Monitore. Als Massenspeicher kommen 3,5"-Disketten, USB-Sticks, CF- und SD-Karten über verschiedene Interfaces zur Anwendung. Die Nutzung von Druckern und Internet sind auch möglich. Ingo Truppel und Norbert Opitz


Vergessene PC-Betriebssysteme

Auf Intel-PCs und Notebooks finden sich heute fast nur noch zwei Betriebssysteme, nämlich Linux und Microsoft Windows. Das war nicht immer so – in den 1990er-Jahren buhlten viele Hersteller mit ihren Systemen um die Gunst des Anwenders. Doch wer erinnert sich heute noch an BeOS, GeoWorks Ensemble, OS/2 oder OpenSTEP? Hier gibt es diese Systeme wieder zu sehen und zwar auf PCs und Notebooks aus dieser Zeit. Live und zum Anfassen! Georg Basse (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Der ATARI Falcon030 – damals und heute

Der ATARI Falcon030 im lokalen Netzwerk, im Internet und der Zugang zur BBS-Mailbox. Weitere Informationen folgen. Reiner Schulz (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Lost classics – Apple IIc Plus und IIe Platinum

Gezeigt werden zwei 8-Bit-Rechner des Herstellers Apple, die aus höchst unterschiedlichen Gründen nie auf dem deutschen Markt erschienen sind. Für Besucher besteht die Möglichkeit zum Hands-on-Vergleich mit den deutlich bekannteren Volumenmodellen. Weitere Informationen folgen. Carsten Lucassen (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Commodore Amiga Desktoprechner

Es sollen alle Amiga-Desktoprechner der Firma Commodore gezeigt werden. Alle Rechner verfügen über verschiedene Ausbaustufen. Dazu kommt eine Auswahl passender Anwender- und Spielesoftware, die natürlich auch ausprobiert werden kann. Weitere Informationen folgen. Tim Roscher (a1k.org)


A1k.org analogkid

Verschiedene Commodore Amiga- und C64-Computer in Aktion. Weitere Informationen folgen. Ingo Schmitz (a1k.org)


Super Nintendo

Weitere Informationen folgen. Anja "Micky" Raecke (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Beyond ATARI

Die Ausstellung zeigt einen Falcon mit 68060er-Erweiterung und einen Milan mit 68060er-Prozessor und Zubehör. Weitere Informationen folgen. Hans-Ulrich Scheele (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Amiga 2000 vs. Amiga 500 Plus: Büro vs. Heim

Der Amiga 2000 wurde im Jahr 1988 vom Vorbesitzer mit Festplatte und PC-Emulatorkarte ausgestattet. Der Amiga 2000 galt damals wegen seiner guten Erweiterbarkeit als der professionellere Amiga, im Gegensatz zum Amiga 500 (Plus), der damals überwiegend in den Kinderzimmern landete. Die Kinder wurden älter und hatten mehr Ansprüche an ihren Computer, aber nicht immer das Geld für ein neues Gerät. So erschienen seit der Anfangszeit bis heute zahllose Möglichkeiten zur Erweiterung, während viele Amiga 2000, die ihren Zweck erfüllten, lange Zeit unverändert blieben ("Never touch a running system"). So kommt es, dass mein Amiga 500 Plus inzwischen weitaus besser ausgestattet ist als der ungefähr zur gleichen Zeit gebaute Amiga 2000: angefangen beim Betriebssystem (AmigaOS 3.1 statt 1.3), über den Prozessor (42MHz statt 7MHz) und die Grafikausgabe am TFT-Monitor bis zur Ethernetschnittstelle, realisiert über den Parallelport. Sogar das Tastaturgehäuse wurde umgebaut zu einem Desktopgehäuse mit abgesetzter Tastatur. Volker Mohr (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Der Beginn der digital gesteuerten Modelleisenbahn

Der größte deutsche Hersteller von Modelleisenbahnen stellte die Weichen für die Digitalisierung 1985/86. Eine kleine Schauanlage zeigt das Innenleben der Digitalsteuerung wie Bedienpult, Schaltpult und Computerinterface. Offene Lokomotiven präsentieren die ersten Digitaldecoder. Kataloge und Anleitungen aus dem Einführungsjahr dürfen natürlich nicht fehlen. Homecomputer und PCs aus derselben Zeit verdeutlichen das Potential der Steuerung und praktizieren sichtbare Abläufe durch Steuerung der Lokomotiven, Stellen der Weichen und Auswerten der Sensoren auf der Anlage. Auf Postern wird die Logik der Steuerung detailiert erklärt. Peter Zumbrink (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Eine kurze Geschichte des Mobile Computing

Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Entwicklungsstufen im Mobile Computing anhand historisch markanter Modelle: Osborne-1 oder Kaypro, Epson HX-20 (1981), Casio IF-8000 (1986), NCR 3125 (1991), EO 440 (1993), Pilot 1000 (1996), iPhone 2G (2007). Weitere Informationen folgen. Fritz Hohl (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


CP/M und Microsoft BASIC am RS232-Terminal

Gezeigt wird ein Televideo Terminal 950 mit AVR CP/M-System. Am Televideo-Terminal kann in Microsoft BASIC (BASIC-80) oder in PASCAL frei programmiert werden. Es werden Bücher über BASIC am Terminalplatz liegen. Jeder kann hier gerne programmieren wie er möchte. Zusätzlich ausgestellt wird ein Atari 2600 Junior. Weitere Informationen folgen. Björn "Ajax" Benner (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


C64 Club Berlin

Weitere Informationen folgen. Malte Schulze


Einplatinencomputer 1976–1979: AIM-65, Nascom 1, Nascom 2, SYM-1

Einplatinencomputer waren in der Mitte bis Ende der 1970er-Jahre sehr beliebt. Einer der bekanntesten (und teuersten) ist der Apple I. Auf einer Fläche eines DIN-A3-Blattes waren die CPU, ROM, RAM, Video-Interface, Tastatur-Interface und weitere Schnittstellen untergebracht. I.A. wurde nur der Einplatinencomputer verkauft, oft auch als Bausatz. Tastatur, Netzteil, evtl. ein Gehäuse musste der Besitzer dazukaufen oder selber bauen. Der Bildschirm war meistens ein Fernseher. Zum Speichern der Programme und Daten dienten Kassettenrecorder. Anfangs bestand das "Betriebsystem" nur aus einem Maschinencode-Monitor. Mit diesem konnte man Programme als Maschinencode eingeben, Speicher auslesen (z.B. zur Kontrolle des eingegebenen Codes) und den Speicherinhalt auf Kassetten speichern und laden. Den Maschinencode musste der Programmierer sich selber aus Assembleranweisungen übersetzen. Die Ausstellung zeigt einige bekannte Exemplare dieser Zeit, angefangen mit einer einfachen Hex-Tastatur und 7-Segment-Anzeige beim SYM-1, über die alphanumerische, einzeilige Ein- und Ausgabe des AIM65, bis zum textorientierten Bildschirm. Florian Stassen (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


TBD

Weitere Informationen folgen. Stephan "toshi" Kraus (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Hewlett Packard 86B – Bürorechner für den technisch/wissenschaftlichen Arbeitsplatz

Der HP 86B ist eines von mehreren unterschiedlich ausgestatteten Bürorechnermodellen aus der „HP 80"-Serie des Herstellers Hewlett Packard und wurde 1983 vorgestellt. Diese Rechner waren speziell auf technische und wissenschaftliche Aufgaben abgestimmt. Dieser Aufgabenbereich wurde auch beim angebotenen Zubehör deutlich: Neben Monitoren, Diskettenlaufwerken und Druckern gab es z.B. auch Plotter und Barcode-Leser. Mittels ROM-Modulen konnten erweiterte Programmfunktionen oder zusätzliche Hardwareunterstützung nachgerüstet werden. Mit einem entsprechenden Modul konnte statt des HP-eigenen Betriebssystems das damals populäre CP/M genutzt werden. Die damals weit verbreiteten Taschenrechner der Serie "HP 41" konnten ebenfalls angeschlossen und die Daten übertragen werden. Norbert "Cartouce" Kötting (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


Harzretro

Gezeigt werden verschiedene Rechner und Konsolen der Sammlung "Harzretro". Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Sammlung, die in kleinen Teilen bei mehreren Ausstellungen gezeigt wurde. Es geht dabei nicht nur um die Rechner, sondern auch um die Geschichten dahinter – und sich darüber zu unterhalten. Weitere Informationen folgen. Axel Ehrich (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


ABBUC: Über 30 Jahre Atari Bit Byter User Club

Der ABBUC (ATARI Bit Byter User Club e.V.) bringt Dich mit Deinem Atari-Computer weiter als Du es Dir bisher erträumt hast. Und das durchgehend seit 1985! Mit seinen über 400 Mitgliedern ist der ABBUC heute der weltweit größte, älteste und bekannteste Atari-8-Bit-Computerclub auf allen Kontinenten. Der ABBUC liefert den Mitgliedern seit nun mehr als 30 Jahren das am längsten erscheinende ATARI-XL/XE-Computer-Disketten-Magazin mit Heftbeilage, sowie weiteren exklusiven Inhalten. Zu den Mitgliedern zählen heute Fans und Anwender aus aller Welt. Die Faszination der kleinen ATARIs blieb bis heute bestehen und wurde zum Hobby der User. Unter dem Management des Clubvorstands, geleitet von Wolfgang Burger, entwickelte sich das, was den ABBUC heute ausmacht: ein Userclub zum Mitmachen. Mehrere Regionalgruppen präsentieren inzwischen den ABBUC in ganz Deutschland. Zahlreiche Kontakte sichern die Versorgung aller User mit Informationen, sowie Hard- und Software. Die Kontakte reichen bis in weite Teile der Welt wie EU, USA, England, Japan und Israel. Zum Portfolio des ABBUC zählen regelmäßig erscheinende Magazine und Sondermagazine, sowie Jahresausgaben. Downloads freier Software, Magazine, Bau- und Schaltpläne gehören ebenso dazu, wie Hardware-Neuauflagen und Neuentwicklungen. Nicht zu vergessen ist der jählich durchgeführte Hard- und Software-Wettbewerb, der schon viele Perlen hervorgebracht hat. Die Ausstellung stellt einige davon vor und erläutert die Möglichkeiten zum Mitmachen. ATARI Bit Byter User Club e.V.


Atari – Eine Zeitreise durch die Geschichte 1972–1996

Jeder kennt den 2600, den die meisten nur "den Atari" nennen, oder auch noch den ST-Computer. Atari hatte jedoch mehr zu bieten: Von den ursprünglichen Ein-Spiel-Konsolen über den ersten farbfähigen Homecomputer, der ersten Handheld-Spielkonsole mit Farbdisplay bis zum Ultraleicht-Notebook Anfang der 1990er-Jahre. Michael Vogt (Atarimuseum, Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)


nascom – Die Apple-Konkurrenz der 1970er-Jahre

Mit dem nascom I technisch gleichauf mit dem Apple I präsentierte sich die englische Computerschmiede 1977 noch mit breiter Brust. Kurze Zeit später zeigte der Apple II dem nascom II dann aber, wohin die Reise ging. 1983 war dann ganz Schluss. Ausstellungsstücke sind zwei nascom-II-Rechner mit unterschiedlichen Hardware-Erweiterungen. Thomas Linke (Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.)