Die Vorträge finden in Gebäude G, Raum G001 statt.
What exactly is open source? What distinguishes open source from closed source, which came first, and what significance does open source continue to hold for the development of computers today? What motivated developers to get involved in open-source projects so early on? How were open-source projects organised, and why were they successful? What specific challenges were associated with open source? What can we learn from past open source projects for the future of software development – or perhaps even, more broadly, for new forms of organisational collaboration? This lecture will explore all these questions using historical examples such as the GNU Project or capable emulators of historical equipment such as MAME or z80pack. Also, the increasing relevance of open source for achieving digital sovereignty and its effect against nationalist isolationism will be addressed. Ansgar Kückes
Altair 8800 und IMSAI 8080 markierten einen Meilenstein der Computergeschichte. Erstmals stand eine Technologie einem breiten Kreis von Hobbyisten zur Verfügung, um neue Möglichkeiten zu erproben und völlig neue Anwendungen zu entwickeln. Schnell formte sich eine Community aus Produzenten und Anwendern, mit einer enormen Vielfalt an Bausteinen und Lösungen. Die Bedeutung für die heutige IT kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Firmen wie Microsoft und Apple haben hier ihre Wurzeln. Bereits kurz nach Vorstellung des Altair entwickelte die Firma Cromemco eine Grafikkarte für den S100-Bus mit für diese Zeit unglaublichen Fähigkeiten, die Dazzler. Kurz darauf kam mit der D+7A eine universelle A/D- und D/A-Wandler-Karte auf den Markt, die insbesondere als frühe Soundkarte Verwendung fand. Schnell wurden von anderen Herstellern weitere Grafik- und Sound-Lösungen für den S100-Bus entwickelt, um den aufkommenden Bedarf zu bedienen. Im Vortrag werden Dazzler und D+7A vorgestellt, ein Überblick über die darauf einsetzende Entwicklung vermittelt, und auch auf Open-Source-Emulatoren zum selber Ausprobieren verwiesen. Die Technologie kann in der begleitenden Ausstellung hands-on besucht werden. Ansgar Kückes
Der Vortrag behandelt die Konfigurierbare Datenstation Robotron K8915. Diese in Zella-Mehlis in Thüringen von 1985 bis 1990 hergestellte 8-Bit-Maschine lässt sich als CP/M-Rechner und als Datenstation betreiben. In diesem Beitrag geht es um die Datenstation. Es wird versucht, trotz Abwesenheit der passenden Zentraleinheit eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der eine vollständige Funktionsabdeckung der Datenstation erreicht werden kann. Dies ist laufende Forschung, daher können zum jetzigen Zeitpunkt die Funktionen der Datenstation nur teilweise gezeigt werden. Es ist jedoch die Basis der Inbetriebnahme zu sehen, und auch, wo die Reise hingeht. Dirk Kahnert
Wir vermitteln dir von Grund auf den richtigen Umgang mit dem Lötkolben. Zum Basteln gibt es verschiedene Bausätze, unter anderem eine Sägezahn-Orgel und ein Regenbogen-Einhorn. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich; wir nehmen dich am Anfang so lange an die Hand, wie du möchtest, um dich sicher zu fühlen, und bleiben die ganze Zeit in der Nähe, um aufzupassen, dass nichts schief läuft und um für Fragen und Hilfe da zu sein. Doch du wirst schnell merken, dass Löten viel einfacher ist, als gedacht, und du mehr kannst, als du dir vielleicht zugetraut hast. Unsere primäre Zielgruppe sind Kinder ab 7 Jahren, insbesondere Mädchen, aber alle Menschen, die Löten lernen oder üben wollen, sind willkommen. Offenes Angebot mit Drop-In, Dauer je nach Bausatz 20–120 Minuten, Spendenempfehlung 3–10 Euro. Komm einfach vorbei! Manchmal musst du kurz warten, bis eine Aufsicht mit der letzten Einführung fertig ist oder ein Arbeitsplatz frei wird. Vintage Computing Festival Berlin e.V.