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Game Room

Bild des Game Rooms von 2018

Auf den Tischen verteilt findet ihr die Klassiker aus den Kinderzimmern der 1980er-Jahre von Commodore, Atari, Sega, Thomson usw. bis zum Famiclone. Diese Homecomputer und Spielkonsolen sind Privatbesitz des Sammlers Malte, der diese mit liebevoller Sammelleidenschaft zusammengestellt hat. Sie bieten eine kleine Spielauswahl pro System. Weiterhin stehen neben der großartigen Präsenz einiger Arcades des Computerspielemuseum Berlin auch zwei Arcades vom Privatsammler Malte zur näheren Inspektion bereit: ein OutRun als Reparaturobjekt mit Blick ins Innere, und daneben eine Selbstbau-Arcade von Seanser/CCB (RIP) mit Spielen aus einer Liste von Systemen. Der Game Room wird betreut durch Malte Schulze und Volontäre.

Malte Schulze, Nr. 16


Spielautomaten

Computerspiele sind ein bedeutsamer Bestandteil unserer zunehmend durch digitale Technologien geprägten Kultur. Das Computerspielemuseum setzt sich aktiv dafür ein, die Kultur und Geschichte von digitalen Spielen einem breitem Publikum mit Hilfe von Ausstellungen, medienpädagogischen Angeboten, Veranstaltungen und Publikationen zu vermitteln. Ziel ist es, das Verständnis von digitalen interaktiven Unterhaltungsmedien zu vertiefen und so die Medienkompetenz zu erhöhen. Das Computerspielemuseum Berlin stellt drei Arcade-Automaten aus, die das öffentliche Spielen in Kneipen, Erlebnisparks oder dedizierten Spielhallen erlebbar macht. An einigen Automaten befanden sich Glasflaschenhalter oder gar Aschenbecher. Die umgangssprachlichen Groschengräber mussten täglich geleert werden. Die ausgestellten Automaten auf dem VCFB 2026 sind allerdings bargeldlos zu benutzen. Man darf und soll gern drauf los spielen. Von Münzeinwurf bitten wir abzusehen!

Computerspielemuseum Berlin, Nr. 17


Retro-Laptops und die Retro-LAN-Party OrigoLAN

Die Retro-Laptop-Ausstellung präsentiert historische Laptops aus den 1990er- bis frühen 2000er-Jahren und die Kultur der legendären LAN-Partys. Wir laden dazu ein, eine Zeitreise zu machen, im LAN mit uns mitzuzocken und Technikgeschichte hautnah zu erleben. Vertreten sind Exemplare aus den Bereichen Business, Military und Workstation, mit Prozessoren von Pentium 1 bis Pentium M und einer Reihe historischer Windows-Versionen. Die Vielfalt von frühen mobilen Computern und ihre individuellen Besonderheiten können vor Ort entdeckt, ausprobiert, angeklickt und diskutiert werden. Ergänzend wird die Retro-LAN-Party OrigoLAN mit einer Mini-LAN-Party an vier bereitgestellten Spielstationen zum Mitspielen vorgestellt. Die Retro-LAN-Spiele sind ab 16 Jahren freigegeben. Auch für die Kleinen gibt es kindgerechte Videospiele aus den 1990er-Jahren auszuprobieren.

Michael, Nr. 18


Hear What You See

In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit der Verbindung von Sound, elektronischen Signalen und visueller Bewegung. Mich interessiert dabei besonders, was passiert, wenn ein Audiosignal nicht nur gehört, sondern direkt zur Steuerung eines visuellen oder mechanischen Systems verwendet wird. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Vektorsynthese. Dabei entstehen aus Audiosignalen Bilder, die auf einem Oszilloskop sichtbar werden oder einen XY-Plotter steuern. Der Plotter zeichnet die Bewegungen des Signals direkt auf Papier. Jede Zeichnung entsteht dadurch aus einem konkreten Klang- bzw. Signalprozess und ist nicht nachträglich digital gezeichnet. Darüber hinaus arbeite ich mit analogen Videosystemen, Laserprojektionen und elektronischen Schaltungen, bei denen Sound direkt in Bewegung und Bild übersetzt wird. Unter dem Titel "Hear What You See" untersuche ich seit vielen Jahren diese Verbindung von Hören und Sehen.

Sascha Bachmann, Nr. 19


Im Game Room gibt es am Samstagabend, den 17. Oktober ab 17:00 Uhr eine Retro-Lounge.

Seite zuletzt geändert am 2026-10-16