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Vorträge und Workshops

Die Vorträge und Workshops finden im Medientheater und im Raum 0.09 bzw. im Signallabor und im Analogcomputer-Raum statt. Wie ihr dahinkommt, findet ihr im Raumplan.

Samstag, 3. Oktober
UhrzeitVorträge im MedientheaterVorträge im Raum 0.09Workshops im Signallabor
09:30 - 10:00Kurztagung "Time After Time"
10:00 - 10:30Keynote: Analogrechner im 21. Jahrhundert
Prof. Dr. Bernd Ulmann
10:30 - 11:30MEMEX – Entstehung eines interaktiven Exponats für das Deutsche Technikmuseum
Jörg Rädler
Musik-Programmierung mit MIDI und APL/J
Martin Neitzel
11:30 - 13:00Programmierung eines 8-Bit-Atari-Spiels
Thomas Schulz
13:00 - 14:00Mittagspause
14:00 - 15:30Kurztagung "Time After Time"Unleashed Desktop Power – Die Geschichte der Workstations
Ansgar Kückes
Entwicklung eines Levels für ein Retro-Spiel
Thomas Schulz
15:30 - 17:00Rekonstruktion eines alternativen CP/M-Floppysystems für den KC85/3
Dirk Kahnert
17:00 - 19:00


Sonntag, 4. Oktober
UhrzeitVorträge im MedientheaterWorkshops im SignallaborWorkshops im Analogcomputer-Raum
10:00 - 11:30Analogrechnerprogrammierung
Prof. Dr. Bernd Ulmann
KIM-1-Replika selbstgebaut
Oscar Vermeulen
11:30 - 12:00Wie das Supercomputing auf die Welt kam
Wolfgang Stief
12:00 - 13:00Getting to know the 6502 CPU
Sven Oliver Moll
Hands-on Analogcomputing
Prof. Dr. Bernd Ulmann
13:00 - 14:00Mittagspause
14:00 - 15:30Die Geschichte von UNIX 1969 bis OpenSolaris
Jörg Schilling
Atari 2600 VCS demo in 3 hours
Sven Oliver Moll
15:30 - 17:00MOUSE – Wie man einen Computer baut
Mario Keller
17:00 - 17:30Abschlussveranstaltung
Dr. Stefan Höltgen, Sebastian Fischer, Anke Stüber

Keynote: Analogrechner im 21. Jahrhundert

Im Vortrag werden die Vorteile, welche der Einsatz von Analogrechnern zur Behandlung bestimmter Problemklassen mit sich bringt, vorgestellt und ein Ausblick auf typische Anwendungsgebiete gegeben, die in absehbarer Zukunft vom Einsatz von Analogrechnern profitieren können. Prof. Dr. Bernd Ulmann


MEMEX – Entstehung eines interaktiven Exponats für das Deutsche Technikmuseum

Der amerikanische Wissenschaftler Vannevar Bush veröffentlichte 1945 seine Vision von einem Gerät zum Speichern, Verwalten, Verknüpfen und Austauschen von Informationen auf Basis von Mikrofilmen und analoger Technik. Diese Idee (MEMEX – MEMory EXtender) wurde so nie realisiert, sie enthielt aber bereits wesentliche Elemente der späteren technologischen Entwicklung. Für die neue Dauerausstellung "Das Netz" des Deutschen Technikmuseums wurde ein interaktives Exponat entwickelt, welches auf digitaler Basis einen MEMEX simuliert. Der Vortrag stellt den Weg von der Vision über ihre Interpretation im Kontext eines Museums bis hin zum fertigen Exponat dar. Jörg Rädler


Programmierung eines 8-Bit-Atari-Spiels

Wer heutzutage mit dem Gedanken spielt, für einen 8-Bit-Atari-Rechner ein Spiel zu programmieren, weiß vielleicht nur nicht, wo und wie er anfangen soll. In diesem Vortrag werden die Möglichkeiten der modernen Retro-Spieleentwicklung erläutert und live mit Beispielen demonstriert. Erläutert werden ebenso die Wege der Informationsbeschaffung und die Wahl der Werkzeuge. Nach dem Vortrag steht der Dozent bei seiner Ausstellung für weitere Fragen zur Verfügung. Thomas Schulz


Unleashed Desktop Power – Die Geschichte der Workstations

Der Vortrag erzählt die Geschichte der Workstations, von der Erfindung der Computer-Maus über die Entwicklung grundlegend neuer Konzepte mit dem Xerox Alto und die High-Time der Workstations zwischen 1985 und 1995 bis zu deren Ausklang in den späten 1990er-Jahren. Dabei wird auch die Rolle der Workstations als superteures Spielzeug, aber auch als wichtiger Innovationstreiber vorgestellt. Schließlich wird der Einfluss der Workstation-Technologie auf die Art und Weise, wie wir heute mit Computern arbeiten, thematisiert. Ansgar Kückes


Rekonstruktion eines alternativen CP/M-Floppysystems für den KC85/3

Um die Homecomputer der KC85-Reihe aus dem VEB Mikroelektronik Wilhem Pieck Mühlhausen für den Diskettenbetrieb zu erweitern, nutzte man normalerweise den im gleichen Werk hergestellten Erweiterungsaufsatz D004. Dieser beinhaltet ein weiteres U880-Prozessorsystem für den Betrieb von CP/M sowie ein bis vier Diskettenlaufwerke. Es wurden jedoch auch andere Möglichkeiten des Anschlusses von Diskettenlaufwerken entwickelt und in vermutlich kleiner Auflage gebaut. Es handelt sich um ein recht kompaktes System, welches den Floppycontroller und zwei Diskettenlaufwerke beinhaltet, sowie noch Platz für eine Erweiterungsplatine bietet. Ein solches seltenes KC-Floppysystem ist erhalten geblieben, wurde rekonstruiert und ist wieder in Betrieb. Der Vortrag ist gegliedert in Motivation, Architektur des Systems, softwareseitige Rekonstruktion und Inbetriebnahme. Dirk Kahnert


Analogrechnerprogrammierung

Es werden die Grundlagen der Analogrechnerprogrammierung vorgestellt. Nach einer kurzen Vorstellung der wesentlichen Rechenelemente werden typische Techniken dargestellt, mit deren Hilfe Differentialgleichungen und Systeme dergleichen in Rechenschaltungen transformiert werden können. Die Skalierung von Rechenschaltungen wird ebenfalls kurz dargestellt. Dieser Vortrag legt die Grundlagen für den Hands-on-Analogcomputing-Workshop. Prof. Dr. Bernd Ulmann


Wie das Supercomputing auf die Welt kam

Die Ideen und Konzepte von Seymour Cray sind untrennbar mit Supercomputing verknüpft und haben teilweise bis heute Bestand. Diese Ideen kamen aber nicht von ungefähr. Der Vortrag versucht, der Sache etwas auf den Grund zu gehen und erzählt von den Anfängen des Supercomputing in den USA. Wolfgang Stief


Die Geschichte von UNIX 1969 bis OpenSolaris

Von den ersten Anfängen im Herbst 1969 auf einer PDP-7 bis zum heutigen UNIX-Ökosystem. Von OpenSource über Closed Source zu OpenSource. Standardisierung von UNIX heute durch POSIX. Der Vortrag beschreibt die Anfänge von UNIX als eine Alternative zu MULTICS, die weitere Entwicklung innerhalb der Monopolfirma AT&T in den 1970er-Jahren, die Kommerzialisierung von UNIX in den 1980ern und die Entwicklung zu OpenSource in den 1990ern. Dabei wird auch auf die zentrale Rolle von Sun bei der Verbreitung von UNIX und die Entwicklung zum Standardbetriebssystem eingegangen. Jörg Schilling


MOUSE – Wie man einen Computer baut

MOUSE (Mario's Own Uniq Singleboard Engine) ist ein kleiner Einplatinen-Computer auf der Basis des 65C02-Prozessors. Der Vortrag zeigt den Weg von der Idee vor ca. 30 Jahren über die ersten Schritte vor ca. 2 1/2 Jahren und eine Breadboard-Version bis zur fertigen Platine heute. Aufgezeigt werden technische Aspekte wie Adressdekodierung, Memory-Mapped I/O, Schnittstellen, dazu wird die Frage beantwortet wie man eigentlich Software auf einen solchen Computer bekommt. Es gibt eine kleine praktische Demo zum Workflow Software / OS Entwicklung. Mario Keller


Abschlussveranstaltung

Rückblick über das VCFB 2015. Verleihung des Besucherpreises für die beliebtesten Ausstellungen mit Verlosung eines Preises unter den Teilnehmern der Abstimmung. Dr. Stefan Höltgen, Sebastian Fischer, Anke Stüber


Musik-Programmierung mit MIDI und APL/J

MIDI, das "Musical Instrument Digital Interface" dient seit 35 Jahren dazu, Synthesizer, Rhythmusmaschinen, Computer und mehr miteinander zu verheiraten. J ist eine moderne Version von APL, einer Sprache, die in den 1960/70ern im Time-Sharing-Betrieb bekannt geworden ist. Im Workshop werden wir beides kombinieren und Tonleitern, Akkorde und Melodien zusammenschrauben. Falls vorhanden, hilft die Vertrautheit mit einem Instrument und Noten wahrscheinlich eher als irgendwelche "Coding-Skills". Es werden aber keine Kenntnisse vorausgesetzt. Martin Neitzel


Entwicklung eines Levels für ein Retro-Spiel

Wir entwickeln für das 8-Bit-Atari-Spiel "Dimo's Quest" neue Level. Der Programmierer wird als Dozent anwesend sein und das Spiel mit seinen Möglichkeiten und den Level-Editor, der unter Windows läuft, vorstellen. Anschließend können die Teilnehmer ihre eigenen Level erstellen und sofort testen. Zum Schluss wird für jeden Teilnehmer zum Mitnehmen eine Spiel-Diskette (sowohl eine echte 5,25"-Diskette für 8-Bit-Atari, als auch eine sogenannte ATR-Image-Datei für einen Atari-Emulator) erstellt, die alle Level des Kurses enthält. Die Teilnehmer können also "ihr" Spiel auch zuhause spielen. Thomas Schulz


KIM-1-Replika selbstgebaut

Der KIM Uno ist eine Replika vom historischen Single-Board-Computer KIM-1, dem ersten Rechner auf Basis des 6502-Prozessors. Mit einem Minimum an Bauteilen (24 Tasten, 11 Wiederständen, einem LED-Display und einem Microcontroller) entsteht ein KIM-1 im Taschenformat, mit eingebauten ROMs für Microchess, Programmier-Tools und einem Sondermodus als programmierbarer Taschenrechner. Erfahrung im Löten ist nützlich, aber nicht unbedingt notwendig. Die Materialkosten betragen 15 Euro. Bitte bringt selbst eine 9V-Batterie mit! Optional kann ein einfaches Gehäuse für 8 Euro, und/oder ein USB-Anschlusskabel für 5 Euro dazu gekauft werden. Oscar Vermeulen


Hands-on Analogcomputing

Den Teilnehmern wird die Möglichkeit gegeben, auf einem Analogrechner eigene Programme zu entwickeln. Prof. Dr. Bernd Ulmann


Getting to know the 6502 CPU

You have coded before and want to attend the following "Atari 2600 VCS demo in 3 hours" workshop, but don't know anything about the 6502? Here you'll get to know the basics, a rough overview, and will be provided with all the documentation that you'll need to get started. The workshop will be held in English unless every participant can speak German. Sven Oliver Moll


Atari 2600 VCS demo in 3 hours

Join us in a workshop where you'll be writing your first own Atari 2600 VCS demo. This workshop is for (demo) coders who know about the 6502/6510 CPU. Computers will be provided but you can also bring your own development notebook. Precompiled development tools (assembler, graphics converter, emulator etc.) will be provided for Linux, Windows, and Mac OS X, the source code for the rest of the world (like *BSD). Knowledge about programming in general is needed, as the 2600 is probably not the best platform to learn coding on. If you've coded in C or any assembler you should be able get things done. The workshop will be held in English unless every participant can speak German. Sven Oliver Moll